Lernen in Zeiten von Corona

Liebe Besucher, liebe Eltern, liebe Lehrkräfte,

zum Thema Corona hatte ich bereits einen Artikel geschrieben, doch die Tatsache, dass wir uns leider noch immer mit dem Thema weiter beschäftigen müssen, führt dazu, dass ich mich erneut damit auseinander setze und meine Gedanken dazu mitteile.

Schule – ein Ort für Wachstum und Entwicklung?

Lernschwierigkeiten und schulische Belastungen können zu psychischen Problemen führen

Unsere Kinder dürfen jetzt, nach den Sommerferien, nach einigen Wochen „Zwangsferien“ zwar wieder die Schule besuchen, allerdings unter Bedingungen, die dem einen Kind mehr zu schaffen macht, als dem anderen. Die Situation ist häufig für Kinder mit individuellen Einschränkungen sowieso schon belastend.

Dazu gehören heute die sogenannte hyperaktiven Kinder, mit der Diagnose „Hyperaktivitätssyndrom“ (HDS) oder frühe Lernstörungen, also Entwicklungsauffälligkeiten, wie zum Beispiel eine Lese- und Rechtschreib- (LRS) oder Rechen-Schwäche (Dyskalkulie).

Jedes Kind hat individuelle Stärken und Schwächen, doch dieses wurde bereits in den vergangenen Jahren oft nur unzureichend beachtet. Die Migrationssituation seit dem Jahr 2015 trägt sicher ebenfalls dazu bei, nicht mehr jedem Kind im Unterricht gerecht zu werden und ihnen die Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, die es benötigt.

Hoher Stundenausfall und große Verunsicherung

Im Frühjahr 2020 hat sich für die Kinder die Situation zusätzlich soweit verändert, dass obwohl schon bereits ein hoher Stundenausfall an den Schulen zu Lücken in der Vermittlung des Lernfachs vorhanden waren, jetzt zusätzlich eine unzureichende Vermittlung des Lernstoffs sich ereignet. Große Verunsicherung darin, wie es mit der Schulsituation weiter geht, führt zu extremen Schwankungen in der Lernentwicklung und im Lernprozess eines jeden Kindes.

Neuer Lebensabschnitt mit Abstandsregeln und Masken

Jetzt, nach den Sommerferien, für viele Schüler eine neue Lebenssituation mit dem Start in die Schule, bringt diesen Kindern in ihrer neuen Lebenssituation zusätzlich „neue“ Verunsicherung, in ihrer sowieso schon unsicheren Erfahrungswelt, in die sich jedes Kind erstmal hineinfinden muss.

Wie meistern unsere Kinder es, sich in dieser heutigen unsicheren und angstmachenden Situation mit dem Thema „Corona“ zurechtzufinden? Was macht es mit ihnen psychisch, wenn es heute Angst vor einem Virus hat und mit anderen Schülern auf Abstand gehalten wird? Ist das Maskentragen für jeden von uns überhaupt der Gesundheit dienlich?

Wie sieht die psychische Gesundheit unserer Kinder aus?

Die gesundheitlichen Sorgen der Eltern und der Lehrer, die mit den Hygienevorschriften beseitigt werden sollen, führen möglicherweise dazu, dass das Maskentragen und die Abstandsregeln manchem Kind eher schadet, als das es ihm und seinem Umfeld gut tut und nutzt.

Die wissenschaftlichen Grundlagen sind nicht eindeutig. Virologen streiten sich um die Gefährlichkeit des Virus „Covid 19“ und dennoch müssen die Hygienevorschriften eingehalten werden. Die Maßnahmen sind ebenfalls zu hinterfragen und die Auswirkungen in gesundheitlicher Hinsicht, insbesondere auch psychisch gesehen.

Wie geht unsere Gesellschaft mit dem Widersprüchen um und wird es hierzu noch einen offeneren Diskurs geben, der uns mehr Klarheit gibt wie es in Zukunft mit diesem Virus zu leben gilt? Werden unsere Kinder mit dieser Situation sich gesund weiterentwickeln können? Was brauchen die Kinder in dieser schweren herausfordernden Zeit von uns Erwachsenen? Was macht die ganze Situation mit unseren Kindern? Und mit uns als Gesellschaft insgesamt?

Lern- und Lebensfreude

Geht Ihr Kind mit großer Freude zur Schule?

Mit großer Sorge schaue ich dieser Entwicklung entgegen und sehe es als die größte Herausforderung an, die alle Lebensbereiche betreffen. Mit meinen Lernkursen möchte ich meinen Beitrag leisten, den Kindern wieder mehr Lebens- und Lernfreude in ihren Alltag zu bringen.

Wenn es uns allen gemeinsam gelingt, zu schauen was uns in dieser „Corona-Zeit“ möglich ist, um den Kindern Halt und wieder mehr Sicherheit zu bieten, indem wir als Erwachsene uns den wirklich wahren und wichtigen Dingen widmen, dann sehe ich eine Chance diese Krise möglichst unbeschadet zu überstehen.

Krisenbewältigung und Zukunftsaussicht

Was braucht Ihr Kind wirklich? Wie kann es sich gesund weiterentwickeln? Welche Möglichkeiten hat Ihr Kind um sich entspannt und mit Freude in dieser schweren Zeit, mit den schulischen Themen auseinander zu setzen?

Denn, nur wenn Ihr Kind sich psychisch sicher und in sich wohl fühlt, dann kann es sich mit oder ohne zusätzliche Lernschwäche so entwickeln und sein Potenzial entfalten, dass es seinen persönlichen individuellen Weg erfolgreich gehen kann.

Ich sehe meine Aufgabe darin, dazu beizutragen, dass Ihr Kind ein Stück weit das bekommt, was ihm zusteht und was ihm gut tut: Bildung zu ermöglichen, die Ihrem Kind gerecht wird und eine zukunftssichere und gesunde Basis zu schaffen.

In diesem Sinne gehe ich positiv mit dieser herausfordernden Situation um und konzentriere mich auf meine Stärken und die Stärke Ihres Kindes.

Herzliche Grüße

Martina Bigalke

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